William Moulton Marston (* 9. Mai 1893 in Cliftondale, Massachusetts, USA; † 2. Mai 1947 in Rye, New York) war ein US-amerikanischer Psychologe, feministischer Theoretiker und Autor von Comics. Er war u. a. gemeinsam mit seiner Frau, Elizabeth (Sadie) Holloway Marston, Schöpfer von „Wonder Woman".
Marston entwickelte gemeinsam mit seiner Frau eine frühen Form des Lügendetektors, den so genannten Polygraph, bei dem er davon ausging, dass sich der Blutdruck erhöht, wenn man die Unwahrheit sagt. Das Gerät diente auch als Vorbild für das „magische Lasso" von Wonder Woman.
Weiterhin schrieb er Aufsätze und Bücher zu populären psychologischen Themen. Sein bekanntestes Buch ist „Emotions of Normal People", in dem sich Marston mit der Frage beschäftigte, welche Emotionen der normale Mensch zeigt und wie sie sich unterscheiden lassen. Der Begriff „normaler Mensch" sollte die Abgrenzung zu psychisch-kranken gewährleisten. Er stellte fest, dass sich Menschen grundsätzlich in zwei Hinsichten unterscheiden, sie
betrachten sich stärker als Ihr Umfeld (Umwelt) oder schwächer.
betrachten Ihr Umfeld entweder freundlich oder feindlich.
Bei seinen Untersuchungen stellte er immer wiederkehrende Verhaltensgrundmuster fest, die er mit den vier Begriffen Dominance(Dominanz), Inducement(Veranlassung), Submission(Unterwerfung) und Compliance(Befolgung, Einhaltung) belegte. Aus diesen Grundmustern des Verhaltens, die er selbst als "Phänomene" bezeichnete, entwickelte in den 1960er Jahren Prof. Dr. John G. Geier an der University Minnesota das heute weltweit bekannte und anerkannte DISG-Modell. Geier entwickelte im Laufe seiner Forschungen auch die Begrifflichkeiten weiter, so wie die Verhaltensdimensionen heute bekannt sind: Dominance, Influence, Steadiness, Compliance, (DISC), in Deutschland auch als dominant, initiativ, stetig, gewissenhaft (DISG) bekannt sind.
Kontakt-Formular
E-Mail
Hotline: +49-7269-919408
01.03.2012 - 02.03.2012
Ausbildung mit dem DISG® Persönlichkeitsprofil ... weiter 