Hinter mir liegen eine Woche Uganda mit unvergesslichen Eindrücken. Nur wer dort war, kann sich vorstellen wie dieses Land und die Menschen darin eine Einheit
bilden. Die Fruchtbarkeit des Landes macht es Menschen leicht an Essen zu kommen, gleichzeitig verhindert es, dass langfristig gedacht wird. Es gibt keine Vorratshaltung und daher auch kein Nachdenken über das Morgen.
Die Menschen leben im hier und heute, was auch viele Vorteile mit sich bringt. Es gibt keinen Stress in Bezug auf Quartalszahlen oder Zielen die erreicht werden
müssen. Die Menschen sind glücklich mit ihrer Lebensweise. Viel mehr macht ihnen zu schaffen, dass es weniger medizinische Versorgung gibt und auch die
Ausbildung der Kinder ist schwieriger als bei uns. Viele Ugander leben in sehr primitiven Verhältnissen.
Das Land fasziniert durch seine Vielfalt und Schönheit der Natur. Die Menschen faszinieren, weil sie mehr Freude ausstrahlen und ihren Gefühlen Ausdruck verleihen können, ohne sich dafür zu schämen. Ich werde wieder dort hin gehen, auch wenn es anstrengend ist. Mich motiviert, dass ich viel lernen kann von diesen freundlichen und aufgeschlossenen Menschen. Ihr schlichter Glaube an Jesus und ihr Zeugnis haben mich beeindruckt. Die Unzufriedenheit und das Jammern mancher Menschen in Deutschland kann ich mittlerweile noch viel weniger verstehen. Auch wenn mancher Arbeitsplatz in
Deutschland bestimmt nicht einfach ist und der Druck und die Herausforderungen ständig zunehmen, ist es für mich angesichts der Verhältnisse in Afrika schwer zu verstehen, dass Menschen bei uns nicht glücklicher und zufriedener sind. Das Leben ist eben mehr als nur nach Wohlstand zu streben und einen gesicherten Arbeitsplatz zu haben.

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21.09.2010 - 22.09.2010
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